Britische Buchmacher

Britische Buchmacher - Erleben Sie Großbritannien

Eine wahre britische Institution sind die Buchmacher - die "bookmakers" oder "bookies", die Wetten annehmen und Gewinne auszahlen. Das Wetten ist ein wahrer "Volkssport" in Großbritannien; traditionell wetten die Briten vor allem bei Pferde- und Hunderennen.

Der Sport steht im Mittelpunkt der Wett-Aktivitäten, und neben den Rennen wettet man auch gerne auf den Ausgang von Fußballspielen oder Tennismatches. Doch es gibt auch Ausgefalleneres, wie z. B. die jährliche Wette, welcher Künstler an Weihnachten an der Spitze der britischen Charts stehen wird.

Ursprünglich waren die "bookies" nur auf der Rennbahn zu finden. Allein Windhundrennen werden in Großbritannien jährlich von drei Millionen Enthusiasten besucht – und ein Großteil versucht sein Glück beim "bookmaker" vor Ort, der wie früher die jeweils aktuellen Wettquoten und Ergebnisse mit Kreide auf große schwarze Tafeln schreibt und lautstark über Quotenveränderungen und Wettmöglichkeiten Auskunft gibt - in einem Jargon, der für Nichteingeweihte kaum zu verstehen ist.

Britische Buchmacher - Flug nach England, Schottland, Wales oder Irland buchenDennoch haben die Fernsehübertragungen wichtiger Events dafür gesorgt, dass heute im ganzen Land Wettbüros zu finden sind, auf deren Fernsehschirmen die Wettenden (die "punters") bei "ihrem" Event live dabei sind. Erst 1961 wurde das Wetten in diesen Wettbüros legalisiert; so wie das Wetten überhaupt - vor allem die Pferde- und Hunderennen - durch die Jahrhunderte immer wieder einmal legal war und dann wieder kriminalisiert wurde.

In jüngster Zeit gibt es eine Entwicklung, die wieder in letztere Richtung zu gehen scheint - in Form einer immer kontroverseren Diskussion über die "High Street bookmakers" genannten innerstädtischen Wettbüros, die vermehrt auch Internet- und Casino-Wettspiele anbieten. Fachleute warnen im Zuge dessen vor der weiteren Ausbreitung von Glücksspielabhängigkeit. Dabei gibt es derzeit über 8000 solcher Wettbüros in Großbritannien, die zu einem Teil großen Ketten angehören und auch ihrerseits wiederum Sport-Events sponsern. Buchmacher ist in Großbritannien kein Ausbildungsberuf. Um ein Wettbüro zu betreiben, muss man sich meist hocharbeiten, vom kleinen Angestellten aus, oder ein Franchise-Geschäft einer der großen Wettbüro-Ketten eröffnen.

Buchmacher auf der Rennbahn zu werden, ist um einiges schwieriger und aufwendiger – und funktioniert in Großbritannien heute noch fast so wie vor 100 Jahren: Zunächst braucht man ein einwandfreies Führungszeugnis; dann muss man per öffentlicher Anzeige verkünden, dass man Buchmacher werden möchte. Wenn nun binnen zwei Wochen niemand Einspruch erhebt, darf man beim National Joint Pitch Council eine Lizenz beantragen – dafür benötigt man allerdings 10000 Pfund an Sicherheiten und muss sich auf zwei Millionen Pfund haftpflichtversichern. Wird die Lizenz gewährt, darf man endlich seine eigene "booth" eröffnen. Doch immerhin ist dies alles heute möglich: Bis 1998 galt noch ein Gesetz, das vorschrieb, dass das Recht, sich auf der Rennbahn als Buchmacher zu verdingen, nur vom Vater an den Sohn vererbt werden konnte - andernfalls durfte man sich auf eine Warteliste eintragen und gut und gerne einige Jahrzehnte warten.

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