Unser A-Z Großbritannien Lexikon

Großbritannien entdecken und alles über England, Schottland und Wales erfahrenHier bekommen Sie einen Überblick über die wichtigsten englischen Begriffe und Wörter. Seien Sie niemals mehr unsicher und informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die wichtigsten Dinge. Hier finden Sie alles, was Sie für eine Reise nach Großbritannien wissen müssen in alphabetischer Reihenfolge, sodass Sie nicht mehr lange suchen müssen und alles auf einen Blick erfahren.

Filmindustrie

Die britische Filmindustrie hinkte wirtschaftlich schon immer hinter Hollywood zurück, so dass die "Cinematograph Film Act" von 1927 nötig war, sie jenseits von Qualität und Inhalt am Leben zu halten. Bis 1983 verpflichtete das Gesetz alle Kinos, einen Mindestanteil von britischen Filmen im Programm zu haben. Dadurch entstand eine Masse an wirklich grottenschlechten B-Movies, die ja Dank eines zwangsweisen Verleihs durchaus Kosten deckten und manchmal sogar Gewinn abwarfen. Einige haben heute Kultstatus ... Der Anteil an US-Filmen hat jeoch nach Abschaffung der Quotierung sicher die 90-%-Marke überschritten, britische Produktionen dümpeln auf dem zweiten Platz vor den "Achtungserfolgen" etwa aus Frankreich, China oder Neuseeland. Die erfolgreichsten Produktionen aus britischen Studios haben in den letzten Jahren einen Trend: Romance und Comedy, oft in einem Film vereint. Dazu gehören "The Full Monty", "Four Weddings and a Funeral", "Shakespeare in Love", "Bean" (der einzige Film in den "Top Five" ohne wenigstens etwas Romance) und "Notting Hill". Filme (Top Ten) - Wenn man von "typisch britischen" Filmen redet, dann fallen folgende Produktionen besonders auf: 1. Sherlock Holmes - Der englischste aller Detektive und ewiger Vertreter eines Gaslicht-beleuchteten viktorianischen London wurde niemals so gut und bis ins Detail perfekt dargestellt wie von Jeremy Brett. Die aufwendige und sehr eng an Doyle orientierte TV-Serie ist legendär, wenn auch der intelligente "spoof" "Without a Clue" mit Michael Caine und Ben Kingsley nicht zu verachten ist. Viele Filme mit Basil Rathbone erreichen dagegen das Niveau deutscher Edgar-Wallace-Verfilmungen. 2. Miss Marple - Die werkgetreue TV-Verfilmung der Geschichten um Amateurdetektivin Jane Marple mit Joan Higgins in der Hauptrolle ist nett, aber an Schrulligkeit sind die vier Filme und ein Cameo mit Margaret Rutherford unübertroffen. 3. Hercule Poirot - Auch wenn sich grosse Namen wie Albert Finney und Peter Ustinov sehr gut als der belgische Detektiv schlugen ... die TV-Verfilmungen mit David Suchet lassen das Großbritannien der 1940er und 1950er real werden. 4. Ealing Comedies - In Deutschland kennt man am ehesten "Ladykillers" mit Alec Guinness, Peter Sellers und Herbert Lom ... die in den Ealing-Studios gedrehten Komödien bieten jedoch noch viele weitere Einblicke in das britische Alltagsleben, immer mit einem gewissen skurrilen Extra. 5. Carry On - Man hasst sie oder liebt sie: Die mit immer derselben Crew gedrehten Filme, die alle Klischees der Filmgeschichte plündern und vor sexistischen Witzen nur so strotzen. In Deutschland als "Ist ja irre" bekannt. 6. BBC Shakespeare - Einst machte es sich die BBC zur Aufgabe, Shakespeares dramatische Werke komplett zu verfilmen. Das Ergebnis lässt sich auch heute noch ansehen, selbst wenn in der Zwischenzeit Kenneth Branagh als Henry V, Mel Gibson als Hamlet und Al Pacino als Shylock auftraten. Wer einen durchaus nicht unrealistischen Einblick in das Theaterleben zu jener Zeit haben möchte, dem sei "Shakespeare in Love" empfohlen, trotz einiger (göttlicher) Anachronismen und dem eher unbekannten Werk "Ethel the Pirate's Daughter". 7. Romantic Comedies mit Hugh Grant - Auch wenn man den ewig blinzelnden Haarmop nicht ertragen kann, Filme wie "Four Weddings and a Funeral", "Notting Hill" und "Love Actually" sind so britisch wie London im Nebel. 8. Hammer Horror - Die grosse Zeit des britischen Horrorfilms ging einher mit den Hammer Studios und den Namen Peter Cushing und Christopher Lee. Dabei waren die Filme nicht unbedingt gut: Fledermäuse flatterten an deutlich sichtbaren Gummifäden, Kulissen wurden endlos recycled und die Plots waren ... im besten Falle flach. Und als Christopher Lee für eine Sprechrolle zu teuer war, liess man ihn in einem "Dracula"-Film den Grafen neunzig Minuten lang stumm spielen. 9. "The Full Monty" - Arbeitslose Stahlarbeiter machen eine neue Karriere als Stripper ... niemand konnte sich vorstellen, dass das ein Hit wird. Es wurde ... 'nuff said. Weitere Filme mit oft skurrilem Lokalflair sind "Trainspotting", "Comfort and Joy", "Brassed Off", "Billy Elliott" und "The Englishman who went up a hill and came down a mountain". 10. 007 - Man kommt an ihm nicht vorbei, sei es in der schottischen, englischen oder irischen Inkarnation, er ist der Vorzeigebrite an sich, komplett mit makelloser Garderobe, einem Martini und einer "stiff upper lip" (und, in Roger Moores Fall, einer erhobenen Augenbraue). Auch wenn in "xXx" und "The Tuxedo" das Klischee mittlerweile kräftig persifliert wurde. Und in den "Austin Powers"-Filmen, aber die sind ja nun wieder eine Hommage. Ausser Konkurrenz: "Peter Pan" (Walt Disney Zeichentrickfilm) - Die Sequenz mit dem Flug über das nächtliche London ist wunderschön (und im "Magic Kingdom" nachvollziehbar). "Mary Poppins" - Dick van Dykes Akzent ist grausam, aber das heraufbeschworene (mythologische) London nett gestaltet. "My Fair Lady" - Das Musical in der Verfilmung mit Audrey Hepburn und Rex Harrison ist eine Persiflage auf die "stuffy upper class" und ein weiteres mythologisches London, wie es nie war, aber hätte sein sollen! Alle Produktionen von "Merchant Ivory" ("Howard's End" oder "The Remains of the Day") etwa ...) ...
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