Unser A-Z Großbritannien Lexikon

Großbritannien entdecken und alles über England, Schottland und Wales erfahrenHier bekommen Sie einen Überblick über die wichtigsten englischen Begriffe und Wörter. Seien Sie niemals mehr unsicher und informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die wichtigsten Dinge. Hier finden Sie alles, was Sie für eine Reise nach Großbritannien wissen müssen in alphabetischer Reihenfolge, sodass Sie nicht mehr lange suchen müssen und alles auf einen Blick erfahren.

S

Süssigkeiten (Top Ten) - Wer einen "süssen Zahn" hat, der sollte an folgenden Leckereien nicht achtlos vorbeigehen: After-Dinner Mints - in vielen Restaurants nach dem Essen gereicht, verbessern die den Atem und die Verdauung ... aber auch als Nascherei zwischendurch sehr nett; Cadbury - die britische Schokolade schlichthin und überall zu bekommen, heute in Dutzenden Versionen und Geschmacksrichtungen ... Kenner zieht es in die "Cadbury World" in der firmeneigenen Stadt Bournville; Deep-Fried Mars Bar - ein Mars in der Fritteuse, eine vor allem in und um Glasgow erhältliche Spezialität; Flapjacks - Riegel aus Hafer und Schokolade (oder Fudge, Rosinen, Aprikosen, Kokosflocken ...), gehaltreich und nicht immer absolut gesund; Fruchtbonbons - steinhart und meist in Blechdosen verwahrt, auch als "englische Drops" bekannt ... beliebt bei Autofahrern, um den glykämischen Index etwas hochzujagen; Fudge - Butterkonfekt in verschiedenen Geschmacksrichtungen und dramatisch unterschiedlichen Härtegraden, beim ersten Biss ist Vorsicht angesagt; Rock - steinharte Zuckerstangen, die es in jedem Süsswaren- und vielen Zeitungsläden zu kaufen gibt, Karies garantiert ... beliebt als Souvenir ist der "lettered rock", in dem sich der eingegossene Stadtname finden lässt; Saffrankuchen - der gelbe Kuchen ist eine Spezialität der Stadt Exeter, wenn man schon 'mal dort ist ...; Wagon Wheels - gigantische Mürbeteigkekse in Schokolade, eine kleine Mahlzeit für sich; Wine Gums - weiche bis mittelharte Fruchtgummis, in denen alles, aber kein Wein ist ... in Billigtüten oder etwas teurer vom Qualitätshersteller Bassett oder noch teurer auch als Ökonascherei fast überall erhältlich.
Schlachtfelder Wer sich für Geschichte interessiert, der wird auch an den bedeutendsten Schlachtfeldern Großbritanniens nicht vorbeikommen. Diese sind heute besucherfreundlich gestaltet und teilweise nationale Pilgerorte: Hastings - 1066 schlug hier die normannische Invasionsarmee unter William the Conqueror die angelsächsisichen Truppen Harolds vernichtend. Bosworth Field - 1485 endete hier der Rosenkrieg, als Henry Tudor (später Henry VII) gegen Richard III antrat. Trotz anfänglicher zahlenmässiger Überlegenheit unterlag Richard, starb in einer letzten verzweifelten Attacke und überliess es Henry, die Krone aus einem Busch zu retten und für sich zu beanspruchen. Flodden - 1513 griffen 30.000 Schotten unter James IV rund 10.000 Engländer unter dem Befehl des 70jährigen Earl of Surrey an. Surrey lockte die zunächst ideal aufmarschierten Schotten in eine ungünstige Position, liess seine überlegenen Langbogen und Kanonen sprechen, dann die besser bewaffneten Spiessträger nachsetzen. Zehntausend Schotten starben binnen vier Stunden, darunter James IV und die meisten Adligen. Ein nationales Trauma! Bannockburn - 1314 stellte sich hier der schottische König Robert the Bruce dem englischen König Edward II entgegen, es war kurioserweise eine vorher vereinbarte Schlacht. Mehr als 20.000 Engländer und weniger als 10.000 Schotten begannen den Kampf aus gleichermassen strategisch günstigen Stellungen, Bruce allerdings nutzte das Gelände für sich. They sent him homeward, to think again ... Culloden Moor - Nachdem "Bonnie Prince Charlie" 1745 zunächst fast siegreich erschien, mussten sich seine jakobitischen Rebellen immer weiter nach Norden zurückziehen. Am 15. April 1746 entschied er sich im Moor von Culloden für eine letzte Schlacht. Rund 5.000 hungrige und müde Schotten mussten kilometerlang durch das Moor rennen, um 9.000 ausgeruhte, gut bewaffnete und disziplinierte britische Soldaten unter dem Herzog von Cumberland anzugreifen. Die Schlacht dauerte weniger als eine Stunde, während der etwa tausend Schotten niedergemetzelt wurden.
Sell By (Date) Sell By (Date) - Ein letztes Verkaufsdatum, eine Art "Merkzettel" fuer den Einzelhandel und nicht mit dem "Best Before" (siehe dort) zu verwechseln. Best before - Auch oft abgekuerzt oft als BB, gibt dies das Mindesthaltbarkeitsdatum der Ware bei voirschriftsgemaesser Lagerung an. Dies kann, je nach Art der Ware, durchaus ohne grosse Gefahr überschritten werden - nie sollte man dies jedoch bei Frischprodukten (Eier, Milch, Fleisch etc.) versuchen!
Shopping Wer sich für die Extremsportart "Shop till you drop" interessiert, sei es als Aktiver oder nur als Zuschauer, der (oder oft die) ist in Großbritannien bestens aufgehoben. Shopping wird für viele Briten zu einem quasireligiösen Erlebnis, vor allem in den Tempeln Londons. Schon im 19. Jahrhundert wurde Shopping zur nationalen Passion, ob nun in den prachtvollen Arkaden oder in den ganz neuen "department stores" - 1849 machte Charles Harrod aus einem Gemüseladen das heute weltgrösste Kaufhaus, 1875 legte Liberty's nach, während um 1900 die Co-ops (Kooperativen) und die Läden von Thomas Lipton eher die Alltagsgeschäfte abdeckten ... Heute sind moderne Shopping Centres in den Innenstadtbereichen und auf die grüne Wiese gesetzte Retail Parks Magneten für das Publikum, manche entsprechen kleinen Städten (allerdings ohne Wohnbevölkerung). "Gut einkaufen" kann man eigentlich in jeder britischen Innenstadt - das Mekka liegt jedoch nach wie vor nördlich von Themse und Green Park in London. Charing Cross Road, Oxford Street und Regent Street bieten mehr alsgenug Geschäfte. Nur für "Harrod's" muss man einen etwas längeren Anmarsch in Kauf nehmen, denn die Brompton Street liegt südlich des Hyde Park (... dafür entschädigt das Kaufhaus mit der einmaligen "Food Hall" und dem auf manche Besucher eher grotesk wirkenden Schrein für Diana und Dodi ...). Wichtig sind dann natürlich die richtigen Masseinheiten: Damengrössen generell D GB 34 8 36 10 38 12 40 14 42 16 44 18 46 20 48 22 50 24 52 26 Damengrössen Pullover D GB 40 34 42 36 44 38 46 40 48 42 50 44 Männergrössen Pullover D GB 44 34 46 36 48 38 50 40 52 42 54 44 Männergrössen Hemden D GB 36 14 37 14 38 15 39 15 40 16 41 16 42 17 43 17 44 18 46 18 Männergrössen Unterwäsche D GB 5 34 6 36 7 38 8 40 9 42 10 44 Kindergrössen generell D GB 92 16/18 104 20/22 116 24/26 128 28/30 140 32/34 152 36/38 Schuhgrössen (Frauen und Männer) D GB 34 2 35 3 36 3 37 4 38 5 39 5 40 6 41 7 42 8 43 9 44 10 Schuhgrössen (Kinder) D GB 18 2 19 3 20-21 4 22 5 23 6 24-25 7 26 8 27 9 28 10 29-30 11 31-32 12
Sicherheit siehe unter Frauen, Gays, Kriminalität, Notfälle oder Terrorismus
Sonntagszeitung Wer an einem Sonntagmorgen zum Zeitungskiosk geht, der kann zahlreiche Zeitungen erwerben. Zeitungen, die die gesamte Vorwoche beleuchten und sich dazu mit nicht ganz aktuellen Themen befassen. Und wirklich jedes Interesse abdecken können. Die normale Sonntagszeitung besteht aus mehreren grossformatigen und voluminösen Teilen, die Nachrichten, Features und Sportberichte bieten, in deren "Property Section" eher kleine Schlösser denn Sozialwohnungen zu finden sind, in denen der Autoteil eher von Jaguar denn von Polo dominiert wird und in denen Restaurantkritiken den Rang biblischer Prophezeiungen bekommen. Dazu gibt es dann noch die "magazines", vierfarbige Beilagen etwa zu Mode, Lifestyle, Kultur, ergänzt durch die Kinderbeilage und oft genug eine CD oder DVD. Manchmal Sammlerstücke - die "Sunday Times" hatte schon exklusive CDs von Oasis, den Stereophonics und U2 "dazugelegt", die mancher Sammler ausserhalb Großbritanniens gar nicht kennt ...
Speakers Corner In der nordöstlichen Ecke des Hyde Park, unweit der Marble Arch, findet man Speaker's Corner. Hier darf seit 1872 gesetzlich garantiert Jedermann (und natürlich auch Jederfrau) Reden schwingen - solange man nicht obszön wird, Gott lästert oder gar Hochverrat begeht. An einem sonnigen Sonntag kann man sich das Vergnügen gönnen, mehr oder minder begabte Redner und ihre oft aktiv in den Redefluss eingreifenden Zuhörer zu erleben. "Heckling", also der oft sehr bissig vorgetragene Widerspruch, ist ebenso Volkssport wie das Flanieren zwischen den Rednern, immer auf der Suche nach neuen Themen. Das durchschnittliche "Angebot" beinhaltet Anarchisten, Gegner des Darwinismus, fundamentalistische Islamisten, osteuropäische Exilpolitiker, EU-Gegner, Philosophen von Nietzsche bis Ras Tafari, Abtreibungsgegner, christliche Fundamentalisten, Esperanto-Befürworter und Menschen, die den "Christlichen Atheismus" propagieren. Zu den "Stars" gehörten lange Zeit ein mit Bowlerhut, Sonnebrille und etwa dreitausend Glasperlenketten bekleideter Jamaikaner ("The Master" genannt, stand meist stocksteif da und sagte nichts ...), ein sich als Iraker bezeichnender Mann in einer alten italienischen Uniform und mit Saddam-Hussein-Portrait auf der Heimwerkerleiter (... sein Ruf "Nooooooooooooo foreign troops in Mecca!" wurde immer zum spontanen Chorereignis) und stark an Louis Farrakhan erinnernde Gruppierungen von Muslimen, die kritisch vor allem andere Muslime beobachteten.
Spielwaren (Top Ten) In der Tradition der britischen Spielwaren finden sich einige "Dauerbrenner", die nicht nur im eigenen Lande zu den "Top Ten" bei jungen und junggebliebenen Menschen befinden: 1. Meccano - Konstruktionsbaukasten aus Metall, 1907 von Frank Hornby patentiert; 2. Dublo - Elektrische Modelleisenbahnen, heute kurz unter dem Namen "Hornby" (nach dem Firmengründer) bekannt, im typisch britischen OO (1/72); 3. Dinky Toys - Modellautos aus Metallguss, ebenfalls von Hornby auf den Markt gebracht; 4. Sindy - Seit 1963 produzierte britische Antwort auf "Barbie" mit weitaus weniger Sex-Appeal, der männliche Gegenpart "Paul" übernimmt Kens Aufgaben; 5. Airfix - Bausätze aus Plastik, vom Flugzeug über das Schiff und die Mondrakete bis hin zu Rotkehlchen und Richard Löwenherz; 6. Scalextric - Elektrische Autorennbahn, auch aus dem Hause Hornby, erhältlich seit 1956; 7. Warhammer und Warhammer 40.000 - Spielsysteme des weltweit operierenden "Games Workshop", Schlachtensimulationen mit Miniaturfiguren in phantastischen oder futuristischen Szenarien. 8. Subboteo - 1947 erfundenes Miniatur-Fussballspiel, das sogar Ligen und Weltmeisterschaften kennt; 9. Britains - Spielzeugsoldaten aus verschiedenen Materialien, heute meist teure Sammlerstücke. 10. Cluedo - Dertektivspiel, indem der Ort des Mordes, die Tatwaffe und der Täter ermittelt werden müssen (der Tote seit 1946 ist Dr. Black).
Sprachen Der Besucher wird in Großbritannien ausschliesslich mit Englisch zurechtkommen können oder müssen. Die Fremdprachenkenntnisse der meisten Briten sind sehr rudimentär, so dass man hier kaum am Gebrauch den Englischen vorbeikommt. In Wales wird vielerorts das keltische Walisisch (verwandt dem Bretonischen) als Umgangssprache genutzt, dem Touristen gegenüber ist aber Englisch gebräuchlich und die Beschilderungen sind zweisprachig. Im Bereich der Highlands & Islands wird in Schottland vereinzelt das keltische Scottish Gaelic (verwandt dem Irischen) gesprochen, auch hier führt man zweisprachige Beschriftungen ein. Der Verwaltungsbezirk Western Isles wurde sogar offiziell in Eilean Siar umbenannt. Ein Schattendasein als eigentlich tote Sprache führt Cornish, das wiederum dem Bretonischen verwandt ist. In einigen Innenstadtbereichen werden dem Besucher ebenfalls zweisprachige Strassenschilder auffallen, den Anfang machte Londons Chinatown (rings um die Shaftesbury Avenue), mittlerweile sieht man internationale Beschriftungen auch in Kernzonen pakistanischer oder indischer Gemeinden.
Strassenverkehr Der Strassenverkehr in Großbritannien unterscheidet sich nur in einem Punkt wesentlich von Deutschland, Österreich oder der Schweiz: Dem Linksverkehr! Dies ist nicht nur für Autofahrer wichtig, sondern auch für Fussgänger. Beim Überqueren der Strasse schaut schliesslich der Kontinentaleuropäer automatisch erst nach Links. Macht man dieses in Großbritannien, wird man beim Vorsprinten "bis zum Mittelstreifen" ungünstigstenfalls von einem Lastwagen überrollt, der von Rechts kam! Beachten Sie als Fussgänger immer, dass die Autos in Großbritannien "von der anderen Seite" kommen. Das ist auch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wichtig, will man einen Bus nach Norden nehmen, stellt man sich in Berlin auf die Ostseite der Strasse, in London aber auf die Westseite! (Autofahrer finden weitere Informationen unter dem Stichwort Autofahren)
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